Intensivpflege

Intensivpflege

Wie kann man Intensivpflege mit unserem Anspruch an ein maximal lebenswürdiges Umfeld vereinen? Wie so oft, liegt auch hier ein denkbar plausibler Lösungsansatz förmlich auf der Hand und ist schon lange kein Geheimnis mehr: Durch die konsequente Vermeidung von Isolation (und den damit verbundenen Gefühlswelten) wird nicht nur die wahrgenommene Lebensqualität deutlich gesteigert. In vielen Fällen gelingt es dadurch auch, den (Gesundheits-) Zustand signifikant zu verbessern.

Um unserem Anspruch gerecht zu werden, haben wir bereits in der Planung durch die Umsetzung eines Wohngemeinschaftskonzeptes auch in diesem Bereich die denkbar besten Voraussetzungen geschaffen, um in diesem höchst sensiblen Pflegebereich – von der Beatmungspflege bis zur Wachkoma-Betreuung – in allen Belangen unseren eigenen Maßstäben zu entsprechen.

Die "Überleitpflege an der Johannesklinik" in Altenberge bei Münster bietet eben diese Leistung. 24 Bewohner, die mindestens 12 Stunden am Tag beatmet werden müssen, können hier ein neues Zuhause finden. Die Bewohner können neben einer Beatmungspflicht auch einen anderen, hohen Intensivversorgungsbedarf aufweisen, wie z.B. bei einem Kunstherz, häufigen Absaugen oder Palliativversorgung.



  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
  • Muskeldystrophie und neuromuskuläre Erkrankungen
  • Hoher Querschnitt
  • COPD und andere Lungenerkrankungen
  • Respiratorische Insuffizienz
  • Wachkoma

Voraussetzung für die Intensivpflege ist eine Verordnung des Hausarztes für 24 Stunden Intensivbetreuung.